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Wie schütze ich mein Kind vor Vergiftungen ?

Jedes Jahr registrieren die deutschen Gift-Notrufzentralen viele Vergiftungsfälle von Kindern. Ursache ist meist das Verschlucken oder Trinken von giftigen Substanzen. Vergiftungen werden aber auch verursacht durch Insekten- oder Reptilienbisse, das Einatmen giftiger Dämpfe sowie durch Hautkontakt mit Giften. Häufig ließen sich die Vorfälle vermeiden, wenn einige wenige Ratschläge beherzigt würden. Wir haben die wichtigsten Hinweise für Sie zusammengestellt: Sprechen Sie Gefahrenherde klar an. Im Haushalt, aber auch im Garten findet sich eine Vielzahl von giftigen Dingen, die auf Kinder verlockend wirken.

Giftdrink

Machen Sie eine "Hausbegehung" und notieren Sie sich folgende Punkte: Gefährliche Stoffe dürfen im Hause für Kinder nicht erreichbar sein. Dazu zählen Reinigungsmittel, Farben, Lacke und Lösungsmittel ebenso wie Arzneimittel. Denken Sie auch an Hygieneartikel wie Aftershave oder Mundwasser. Ganz besondere Beachtung gilt der Aufbewahrung von Arzneimitteln. Gerade bei Dragees ist die Verwechslungsgefahr mit Süßigkeiten besonders groß. Auch wenn Sie regelmäßig Medikamente einnehmen müssen, lassen Sie die Medikamentenpackung nicht umherliegen.

Füllen Sie nie Gefahrstoffe in Lebensmittelgefäße. Bewahren Sie Lebensmittel und mögliche Vergiftungsquellen nie zusammen auf. Für Kinder, die nicht lesen können, ist die Verwechslungsgefahr sehr groß. Gerade Reinigungsmittel mit Zitronen als Frischesymbol werden leicht für wohlschmeckende Limonade gehalten.

Gift

Achten Sie beim Kauf auf kindergesicherte Verschlüsse. Diese Spezialverschlüsse können von Kindern normalerweise nicht ohne weiteres geöffnet werden. Mittlerweile wird eine Vielzahl von Produkten damit angeboten. Für den Fall, dass trotz aller Vorsichtsmaßnahmen doch mal etwas vorfällt, sollten Sie vorbereitet sein. Ein kleiner Merkzettel in der Nähe des Telefons oder in der Brieftasche kann lebensrettend sein.

Notieren Sie die Nummer der nächstgelegenen Gift-Notrufzentrale, des nächsten Krankenhauses und Ihres Notarztes.Sie werden nach dem Alter und dem Gewicht des Kindes gefragt. Wichtig ist weiterhin der momentane Zustand (Krämpfe, Bewußtlosigkeit etc.) und natürlich, wodurch die Vergiftung hervorgerufen wurde

Weitere Informationen finden Sie bei der Giftzentrale Bonn!

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